„Building Information Modeling (BIM) ist zu kompliziert.“
„BIM eignet sich ausschließlich für Großprojekte.“
Die Vorteile des digitalen Bauens, zum Beispiel Kosten- und Zeitersparnis durch Vermeidung von Planungsfehlern oder Minimierung von Materialbedarf, sind für alle Bauvorhaben relevant.
Zwar sind beim Bau von Ein- oder Mehrfamilienhäusern eine ausgeklügelte Logistik und strenge Zeitpläne nicht so bedeutsam wie bei großen Gebäudekomplexen, bei denen viele Gewerke aufeinander aufbauen müssen oder gleichzeitig vor Ort tätig sind. Dennoch sollten Bauherr*innen diese Einsparmöglichkeiten im Blick behalten – gerade bei privaten Bauvorhaben machen sie oftmals den Unterschied aus.
Egal also, ob Einfamilienhäuser gebaut oder Großprojekte realisiert werden, mit BIM lassen sich alle Bauvorhaben effizient planen und durchführen.
„BIM benötigt teure und aufwendige Personalschulungen.“
Das digitale Bauen passiert nicht von heute auf morgen – es ist ein Transformationsprozess. Zu Beginn müssen alle Beteiligten aus sämtlichen Gewerken zusammengebracht und in Thematik sowie Handhabung eingelernt werden. Zwar sind Investitionen in Schulungen und Fortbildungen für digitales Bauen notwendig, allerdings werden diese mittelfristig auch durch Einsparpotenziale mehr als ausgeglichen: 15 bis 25 % an Zeit und Kosten lassen sich mit BIM-Prozessen einsparen, beispielsweise dank einer optimierten Materialverwaltung bzw. -auswahl und nahtloser Bestell- und Lieferketten.